2024 Johannesweg
Geschwisterurlaube
5-TAGESTOUR AM JOHANNESWEG - 84 km – 2800 Höhenmeter
TAG 1: PIERBACH – SCHÖNAU IM MÜHLKREIS (ca. 16 km)
Vom Ortszentrum der Gemeinde Pierbach führt der Weg durch die Mühlviertler Flusstäler der Kleinen und Großen Naarn.
Die Station 1, der Johannesbrunnen und die Engelskapelle, lädt zu einer Rast ein. Nach dem Ort Schönau wird man beim
Aufstieg zum Herrgottsitz mit einem herrlichen Fernblick belohnt.
TAG 2: SCHÖNAU IM MÜHLKREIS – ST. LEONHARD BEI FREISTADT (ca. 16 km)
Nun führt der Weg zur Burgruine Prandegg, eine der größten Ruinen des Landes. Der markante Rundturm bietet einen
atemberaubenden Panoramablick bis in die Alpen. Nach dem Tal der Waldaist folgt ein alpines Gipfelerlebnis beim Anstieg
zum Herzogreitherfelsen, der mit seiner beeindruckenden Felsformation und einem herrlichen Weitblick bis ins Gebirge zu
den schönsten Aussichtsplätzen der Region zählt.
TAG 3: ST. LEONHARD BEI FREISTADT – KALTENBERG (ca. 27 km)
Gleich zu Beginn der Etappe führt der Weg zur Bründlkapelle mit dem Augenbründl. Dem Bründlwasser wird eine starke
Heilkraft, besonders für Augen und Ohren, zugesprochen. Bergauf geht es nun zum Haiderberg, der mit einer einzigartigen
Aussicht zu einer Rast einlädt. Quer durch das Naturjuwel des Europaschutzgebietes Waldaist-Naarn gelangt man zum
Galgenbühel, den Ritter Christoph Haim zur Abschreckung errichten ließ. Jetzt geht es weiter zur Zwischenstromwiese,
wo Schwarze und Weiße Aist zur Waldaist zusammenfließen. Nun folgt ein Gipfelsturm zum höchsten Punkt des
Johannesweges, dem Kammererberg. Die eindrucksvolle Kapelle im Steinbloß-Stil und ein grandioses Panorama mit
Alpenblick lassen jedes Wanderherz höherschlagen.
TAG 4: KALTENBERG – KÖNIGSWIESEN (ca. 13 km) 402 hm 628 hm
Am Pfad nach Unterweißenbach passiert man am Kreuzweg 14 Kapellen, die teilweise mit dem für die Region typischen
Steinbloß-Mauerwerk erbaut wurden. Nach dem Ort Unterweißenbach strebt man zum Wegererstein hinauf. Der mächtige
Felsaufbau mit Aussichtsplattform ermöglicht den Blick zurück nach Kaltenberg. Danach trifft man auf den ca. 170 m langen,
mit Hainbuchen zusammen gebündelten, Freundschafts-tunnel auf der Hirschalm. Ein alpines Gipfelerlebnis bietet der
Aufstieg zum Harlingsedter Gipfelkreuz, eine Naturplattform aus Granit. Erneut kann man eine herrliche Aussicht über die
Mühlviertler Hügelwelt genießen, bevor es bergab weiter nach Königswiesen geht. Im Markt lohnt sich ein Blick in die
spätgotische Pfarrkirche mit dem beeindruckenden Schlingrippengewölbe.
TAG 5: KÖNIGSWIESEN – PIERBACH (ca. 19 km) 475 hm 577 hm
Durch die einzigartige Naturlandschaft geht es weiter in die Ortschaft Mötlas, wo sich eine sehenswerte Steinbloßkapelle
befindet. Entlang der Panoramastraße erwartet einem auf einer Anhöhe die letzte Johanneswegsäule bei der Langtalerkapelle.
Ein idealer Rastplatz mit herrlichem Weitblick, bevor man bergauf die Ruine Ruttenstein erreicht. Die einstmals riesige, mit
sieben Ringtürmen versehene Hochburg zählt zu den eindrucksvollsten Ruinen des Landes. Danach gelangt man in das Tal der
Naarn, wo man noch einmal die Seele baumeln lassen kann, bevor man wieder in Pierbach ankommt. Am Friedensfelsen,
oberhalb von Pierbach, lädt die Abschlussstation am Johannesweg „Finis terrae“ zum Rückblick ein.